Wohngebiet Wieschen in Meckel



Herzlich Willkommen in Meckel.

Alle Neubürger, welche sich dazu entschieden haben, sich in dem wunderschönen Eifeldorf Meckel ein neues Zuhause zu errichten, denen kann ich nur sagen:
Herzlich willkommen, und fühlen sie sich wohl bei uns, sie werden es nicht bereuen.

Die Ortsgemeinde Meckel ist seit Mitte der 80er Jahre Dorferneuerungsgemeinde und hat seitdem eine vorbildlche Ortsentwicklung betrieben. Hier gibt es neben vielen vorbildlich erhaltenen alten Gebäuden zahlreiche neue
Gebäude, welche in moderner zeitgemäßer Architektur entstanden sind. Bei der Realisierung des neuen Baugebietes wird hohen Wert auf das Bauen in der Ortschaft gelegt. Regenerative Energien haben bei uns einen hohen Stellenwert.

Es gibt mehrere Kinderkrabbelgruppen, zahlreiche Kindertanzgruppen, Jugendfeuerwehr, Volleyballgruppe, Theatergruppe, Feuerwehr, Männergesangverein, Frauenchor Cäcilias Töchter mit Untergruppe „Jusigs“ (Töchter der Töchter). Fussballfreizeitmannschaft und Fußballverein, welcher im Nachbarort eingegliedert ist. Man kann hier feststellen, die Jugend kann „Gut Leben in Meckel“ Aber nicht nur die Jugend. So zum Beispiel unser Frauenverein, das Herz des Dorfes. Großes Lob verdienen sie sich jedes Jahr bei der Ausführung des Seniorennachmittages, welcher jedes Jahr im Jugendheim der Gemeinde stattfindet. Dieses Jugendheim ist ein wunderschöner, komplett durch die Dorfgemeinschaft renovierter Saal mit Bühne, Theke und Küche. Hier findet alljährlich an drei Abenden eine Aufführung der Theatergruppe in Meckeler Platt statt.

Das Gemeindehaus, in der Anfang der 60er Jahre erbauten Schule, steht allen Vereinen kostenlos für ihre Proben und Versammlungen zur Verfügung. Im Keller gibt es einen Raum für die Jugendfeuerwehr sowie einen separaten Raum für die Jugendgruppe. Die oberen Räume werden genutzt durch die Gesangvereine und Kindertanzgruppen. Ebenso treffen sich hier die Frauen regelmäßig. Volleyball und Fußball wird auf dem angrenzenden Bolzplatz gespielt. Ein wunderschöner Kinderspielplatz befindet sich direkt neben dem Gemeindehaus. Herz was willst du mehr?

Ebenso wird die Pflege des alten Brauchtums großgeschrieben, wie z.B. Klappern, Hüttenbrennen, Martinszug, Nikolausbesuch, Aktion saubere Landschaft und die Kirmes. Die Kirmes wird alljährlich im Gasthaus Herrig gefeiert. Hier kann man sich bei traditioneller Eifeler Küche verwöhnen lassen. Hier finden auch das ganze verschiedene Veranstaltungen statt. An der B51 gelegen, befindet sich das Hotel Restaurant Meilbrück mit Tankstelle, welches ebenfalls zur Ortsgemeinde Meckel gehört.
Zum Kindergartenbesuch werden die Kleinsten mit dem Bus in die Nachbargemeinde Wolsfeld gebracht, wo sich auch die Grundschule befindet.
Imposante Kulturdenkmale sowie zahlreiche Obstbäume prägen das alte Ortsbild. Wunderschöne alte Bauerngärten geben dem Dorf einen grünen Faden. Die neue Kirche, erbaut 1900 und die alte Kirche aus dem Jahre 1600 runden das Bild ab.

Meckel ist einfach eine schöne Gemeinde. Das bezeugt auch der Sieg im Landeswettbewerb 2014 „Unser Dorf hat Zukunft“ sowie der Sieg im Bundesentscheid 1991.
Unser Motto lautet. „Gut leben in Meckel“
Johannes Junk, Ortsbürgermeister


„Das erste Haus baut man für einen Feind, das zweite für einen Freund und das dritte für sich selbst...“
Dieses alte Sprichwort zeigt, dass die Erfahrungen, die man beim Bauen sammelt, von unschätzbarem Wert sind.

Viele Entscheidungen beim Hausbau lassen sich nicht so leicht rückgängig machen wie eine unpassende Wandfarbe oder Fensterdekoration. Die individuelle Auswahl von Haustyp, Grundriss und technischer Ausstattung ist maßgeblich für die langfristige Wohnqualität verantwortlich. Auch die Stellung des Hauses auf dem Grundstück und die Anordnung von Garagen, Stellplätzen und Nebenanlagen haben funktionale und gestalterische Auswirkungen, die von Anfang an zu berücksichtigen sind. Dies gilt auch für die mögliche Berücksichtigung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Die wenigsten Häuser werden in Alleinlage auf freiem Feld gebaut, sondern innerhalb der Gemeinde. Jeder wohnt gerne in einer Gegend, die ein harmonisches Erscheinungsbild bietet. Dazu gehört nicht nur der öffentliche Raum, d.h. die Anlage der Straßen, Wege und Plätze sowie der Grünanlagen, sondern auch eine homogene Bebauungsstruktur.

Begehrte Wohngebiete weisen neben einer guten Gliederung des öffentlichen Raumes auch einheitliche Merkmale der Baukörper auf, z.B. hinsichtlich Firsthöhen und -ausrichtungen, Dachformen, Fassadengestaltungen.
Mit der individuellen Gestaltung des Hauses durch den Bauherren soll der Neubau sich in die bestehende Bebauungsstruktur einfügen, damit ein qualitätvoller Dorfcharakter geschaffen und erhalten wird, welcher den Wert des Grundstückes langfristig mit bestimmt.

Christine Schwickerath, Dipl. Des.

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Kultur des Bauens

Neu zu bauen bedeutet, sich seinen eigenen Wohn- und Lebensraum nach eigenen Vorstellungen individuell zu gestalten. Ein Neubau prägt jedoch auch die Nachbarschaft und das Ortsbild. Die Gebäudearchitektur ist Teil des öffentlichen Raumes und Teil des Ortsbildes und sollte diesen ästhetisch bereichern. Neben den individuellen Vorstellungen gilt es daher, Bauen auch als eine kulturelle Leistung für die Gemeinschaft zu verstehen.

Betrachtet man den historischen Ortskern von Meckel, so ist dieser baukulturell geprägt von sehr individuellen Einzelbauwerken und zugehörigen Nebengebäuden. Trotz aller Vielfalt der einzelnen Bauten vermittelt der Ort einen homogenen und harmonischen Gesamteindruck. Dieses wird erreicht durch die bei allen Gebäuden erkennbaren Ähnlichkeiten wie Einfachheit, wenige Materialien, geringer Dachüberstand, Nähe, Nachbarschaft und Nutzungsvielfalt.

In einem Ort mit einer solchen Bautradition neu zu bauen, bedeutet nicht, bestehende Haustypen zu kopieren. Die traditionelle Baukultur und die örtliche Architektursprache sollten vielmehr als Anregung dienen, um gut gestaltete, zeitgemäße Neubauten mit hoher Gestaltqualität und mit Ähnlichkeiten, die das Ortstypische, das Vertraute erkennen lassen, zu entwickeln. Eine Vielzahl positiver Beispiele hierzu gibt es bereits in Meckel.

Die am Ort vorhandene Baukultur hat sich aufgrund begrenzt verfügbarer Materialien und eingeschränkter Handwerkstechniken herausgebildet. Es bedurfte keiner Regelungen oder Vorschriften. Die heutige Materialvielfalt und die nahezu unbegrenzten technischen Möglichkeiten erfordern hingegen eine Absprache unter den Beteiligten und einen gemeinsam getragenen Gestaltungswillen um ein harmonisches Gebäudeensemble zu erreichen. Neben dem Bebauungsplan bedarf es hierzu eines Gestaltungsleitbildes welches Anregungen gibt, Materialien vorschlägt und den gestalterischen Rahmen für die Einzelgebäude und deren Umfeld bildet. Durch eine verantwortungsbewusste Mitwirkung aller Beteiligten lassen sich ein gestalterisch qualitätsvolles Gesamtergebnis und eine unverwechselbar gestaltete Nachbarschaft erreichen.

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ Zitat: Aristoteles (384 – 322 v. Chr.)

Eine gemeinsam getragene Kultur des Bauens muss nicht mehr kosten. Sie führt hingegen zu einem attraktiven Wohnumfeld und zu einem langfristigen Werterhalt der eigenen Immobilie.

Herbert Mayer
Beauftragter für Baukultur im Eifelkreis Bitburg-Prüm