X Das Haus steht beispielhaft für sich permanent wandelnde Anforderungen an das Wohnen.
1800 erbaut, 1850 Erweiterung, 1953 Fassadenerneuerung, 1977 Verlegung des Eingangs.
Eine erste Bauaufgabe ist eine regionalbezogene Modernisierung der Südwest-Fassade und des Wohnzimmers. Der Wohnbereich wird durch zwei neue Fenster belichtet. Die Fassade wird ins Gleichgewicht gesetzt. Das Fassadenbild ist neu, aber dem Eifelaner nicht fremd. Beim neuen Innenausbau finden Solnhofener Naturstein, geöltes Eichenholz und weißer Kalkputz Anwendung. Der Eingangsbereich wird in Mendiger Basalt neu gestaltet. Die Hofmauer geht höhengleich in den neuen Bruchsteinsockel über. Dadurch wird der Hof räumlich gefaßt und definiert. Auf dem oberen Plateau erhält die Küche einen direkten Zugang zur Terrasse. Die präzise Verarbeitung dieser bereits vorhandenen Materialität veredelt den Hof.
Beim Umbau des Hofes wurden ausschließlich traditionelle Baustoffe, die würdevoll altern können, verwendet. Sie wurden in einer subtil modernen Weise verarbeitet, die sich in den Bestand einfügt. Insgesamt bekam das Haus einen unaufgeregten und stimmigen Ausdruck. Es wurde größtenteils von den über die vielen Jahre angeeigneten verschiedenen Baustilen und Details bereinigt.
Und auf die Frage, was dem Bauherrn besonders wichtig war antwortet es: Das alte Bauernhaus sollte den 50er / 70er Charme ablegen. Der Bauherr wünschte eine neue, der Küche vorgelagerten Terrasse und ein großes Wohnzimmerfenster. Diese Wünsche kann ein altes, traditionelles Bauernhaus so nicht erfüllen. Wir mussten das in Einklag bringen mit dem über 200 Jahre alten Bestand.
So erhielt die Küche ein zweiflügeliges bodentiefes Fenster und das alte bleiverglaste flachliegende Wohnzimmerfenster aus den 1970er Jahren wurde durch zwei verschieden große, mit Sandstein umfasste Fenster ersetzt. Sie bringen die gewünschte Helligkeit, erinnern an den ehemaligen Haupteingang und fügen sich wieder in die vormals unterbrochene Ordnung der übrigen Fenster.
Auszeichnung: Baukulturpreis Eifel 2013, Auszeichnung Kategorie Denkmalpflege
1800 erbaut, 1850 Erweiterung, 1953 Fassadenerneuerung, 1977 Verlegung des Eingangs.
Eine erste Bauaufgabe ist eine regionalbezogene Modernisierung der Südwest-Fassade und des Wohnzimmers. Der Wohnbereich wird durch zwei neue Fenster belichtet. Die Fassade wird ins Gleichgewicht gesetzt. Das Fassadenbild ist neu, aber dem Eifelaner nicht fremd. Beim neuen Innenausbau finden Solnhofener Naturstein, geöltes Eichenholz und weißer Kalkputz Anwendung. Der Eingangsbereich wird in Mendiger Basalt neu gestaltet. Die Hofmauer geht höhengleich in den neuen Bruchsteinsockel über. Dadurch wird der Hof räumlich gefaßt und definiert. Auf dem oberen Plateau erhält die Küche einen direkten Zugang zur Terrasse. Die präzise Verarbeitung dieser bereits vorhandenen Materialität veredelt den Hof.
Beim Umbau des Hofes wurden ausschließlich traditionelle Baustoffe, die würdevoll altern können, verwendet. Sie wurden in einer subtil modernen Weise verarbeitet, die sich in den Bestand einfügt. Insgesamt bekam das Haus einen unaufgeregten und stimmigen Ausdruck. Es wurde größtenteils von den über die vielen Jahre angeeigneten verschiedenen Baustilen und Details bereinigt.
Und auf die Frage, was dem Bauherrn besonders wichtig war antwortet es: Das alte Bauernhaus sollte den 50er / 70er Charme ablegen. Der Bauherr wünschte eine neue, der Küche vorgelagerten Terrasse und ein großes Wohnzimmerfenster. Diese Wünsche kann ein altes, traditionelles Bauernhaus so nicht erfüllen. Wir mussten das in Einklag bringen mit dem über 200 Jahre alten Bestand.
So erhielt die Küche ein zweiflügeliges bodentiefes Fenster und das alte bleiverglaste flachliegende Wohnzimmerfenster aus den 1970er Jahren wurde durch zwei verschieden große, mit Sandstein umfasste Fenster ersetzt. Sie bringen die gewünschte Helligkeit, erinnern an den ehemaligen Haupteingang und fügen sich wieder in die vormals unterbrochene Ordnung der übrigen Fenster.
Auszeichnung: Baukulturpreis Eifel 2013, Auszeichnung Kategorie Denkmalpflege
