X Das trifft sich gut - das richtige Haus für den richtigen Ort
Ein beispielgebendes Mehrfamilienwohnhaus, welches sich in vorbildlicher Weise in die vorhandene dörfliche Umgebung einfügt findet man in Niederweis. Üblicherweise sind derartige Wohnungsbauprojekte von Investoreninteressen bestimmt und vorrangig an einer maximalen Rendite ausrichtet. Die Verträglichkeit des Projektes in seiner Umgebung und die gestalterische Einfügung wird leider oft vernachlässigt. Das Rendite und rücksichtsvolle Architektur sowie regionale Baukultur kein Widerspruch sein müssen, zeigt das Beispiel „Wohnen am Schlosspark“ in Niederweis. Hier ist ein Mehrfamilienhaus zentral im Ortskern entstanden, bei dem der Architekt sich insbesondere mit der lokalen Situation und der regionalen Bautradition auseinandergesetzt hat. Die Umgebung ist bei der Konzeption eines angemessenen und spezifischen Gebäudes ein ebenso wichtiger Bestandteil sie die sinnvolle Gebäudestruktur. Städtebaulich fügt sich das Projekt mit seiner Gebäudestellung und Kubatur in die Nachbarschaft ein. Der Haustypus orientiert sich am traditionellen Trierer Haus und die Material- und Formensprache der Häuser der Umgebung wurden übernomment. Dennochpräsentiert sich das Gebäude in seinen Details als zeitgemäße, moderne Architektur und wertet die Umgebung gestalterisch und funktional auf. Die bebaute Fläche ist im Grundriss mit 6 Wohneinheiten ökonomisch effektiv genutzt. Interessante Wohnräume, Loggien, Terrassen und Aufzug erhöhen die Attraktivität der Wohnungen der dörfliche Umgebung. Das Projekt zeigt, wie Ortskerne aufgewertet und belebt werden können, was nachhaltiges und regionalbezogenes Planen bedeutet und wie Wirtschaftlichkeit und gute Architektur ein Einklang zu bringen sind. Es wurde 2017 mit dem Baukulturpreis Eifel ausgezeichnet und erhielt 2018 eine Anerkennung beim Staatpreis Rheinland-Pfalz.
Auszeichnungen:
Baukulturpreis Eifel 2017, 1. Preis
Staatspreis für Architektur und Wohnungsbau 2018, Anerkennung
Ein beispielgebendes Mehrfamilienwohnhaus, welches sich in vorbildlicher Weise in die vorhandene dörfliche Umgebung einfügt findet man in Niederweis. Üblicherweise sind derartige Wohnungsbauprojekte von Investoreninteressen bestimmt und vorrangig an einer maximalen Rendite ausrichtet. Die Verträglichkeit des Projektes in seiner Umgebung und die gestalterische Einfügung wird leider oft vernachlässigt. Das Rendite und rücksichtsvolle Architektur sowie regionale Baukultur kein Widerspruch sein müssen, zeigt das Beispiel „Wohnen am Schlosspark“ in Niederweis. Hier ist ein Mehrfamilienhaus zentral im Ortskern entstanden, bei dem der Architekt sich insbesondere mit der lokalen Situation und der regionalen Bautradition auseinandergesetzt hat. Die Umgebung ist bei der Konzeption eines angemessenen und spezifischen Gebäudes ein ebenso wichtiger Bestandteil sie die sinnvolle Gebäudestruktur. Städtebaulich fügt sich das Projekt mit seiner Gebäudestellung und Kubatur in die Nachbarschaft ein. Der Haustypus orientiert sich am traditionellen Trierer Haus und die Material- und Formensprache der Häuser der Umgebung wurden übernomment. Dennochpräsentiert sich das Gebäude in seinen Details als zeitgemäße, moderne Architektur und wertet die Umgebung gestalterisch und funktional auf. Die bebaute Fläche ist im Grundriss mit 6 Wohneinheiten ökonomisch effektiv genutzt. Interessante Wohnräume, Loggien, Terrassen und Aufzug erhöhen die Attraktivität der Wohnungen der dörfliche Umgebung. Das Projekt zeigt, wie Ortskerne aufgewertet und belebt werden können, was nachhaltiges und regionalbezogenes Planen bedeutet und wie Wirtschaftlichkeit und gute Architektur ein Einklang zu bringen sind. Es wurde 2017 mit dem Baukulturpreis Eifel ausgezeichnet und erhielt 2018 eine Anerkennung beim Staatpreis Rheinland-Pfalz.
Auszeichnungen:
Baukulturpreis Eifel 2017, 1. Preis
Staatspreis für Architektur und Wohnungsbau 2018, Anerkennung
